"Hallo Baby" - Frühgeburtenprävention
Frühgeburt
Manchmal hat es ein Baby besonders eilig und erblickt schon vor der 37. statt der 40. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt – ein Frühchen ist geboren. Obwohl diese Bezeichnung niedlich klingt, handelt es sich doch um einen ernsten Sachverhalt. Daher ist es wichtig, das Risiko einer Frühgeburt durch eine umfassende Vorsorge möglichst auszuschließen. Eine Frühgeburt ist noch immer ein zentrales Problem in der Geburtshilfe, da es bei Frühgeborenen zu Entwicklungsverzögerungen und sogar zu Behinderungen kommen kann.
Trotz verbesserter Untersuchungs- und Behandlungsmethoden kommen immer noch rund neun Prozent der Babys zu früh zur Welt. Dabei ist ein Teil der Risikofaktoren, die zu einer Frühgeburt führen können, vermeidbar. Denn für eine gesunde Entwicklung des Babys spielen die Lebensgewohnheiten, die Ernährung oder auch mögliche Erkrankungen der Mutter eine entscheidende Rolle.
Sowohl die Überlebenschancen als auch die Entwicklungsmöglichkeiten von zu früh geborenen Babys haben sich durch den medizinischen Fortschritt erheblich verbessert, dennoch gilt es Frühgeburten zum Wohl des neuen Erdenbürgers und letztlich auch seiner Eltern zu vermeiden. Dafür steht „Hallo Baby“!
Liegen Risikofaktoren für einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) vor, dann wird ein Blutzuckertest durchgeführt (oraler Glukosetoleranztest). Ihr Arzt / Ihre Ärztin kann feststellen, ob eine Störung im Glukosestoffwechsel vorliegt.
Die Leistungen im Überblick
Die Frühgeburtenprävention ist uns ein wichtiges Anliegen. Folgende Leistungen erhalten Sie bei teilnehmenden Ärzten / Ärztinnen:
- Ermittlung von Risikofaktoren für eine Frühgeburt
- Ausführliches Gespräch über individuelle Risikofaktoren mit dem/der behandelnden Frauenarzt/-ärztin
- Informationsmaterial zu Schwangerschaft und Geburt
- Testhandschuhe zur pH-Wertmessung
- Aufklärung über die optimale Schlafumgebung des Babys
- Weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen im ambulanten und stationären Bereich


