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Ergänzende Infos zur Organspende

Geregelt werden diese Spenden im Transplantationsgesetz: Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben erfolgt mit der sogenannten erweiterten Zustimmungslösung. Hat der Verstorbene zu Lebzeiten keine Erklärung zur Organspende abgegeben, dürfen die nächsten Angehörigen über die Organ- und Gewebespende entscheiden. Doch bevor ein Mensch als Spender infrage kommt, müssen zwei erfahrene Ärzte unabhängig voneinander seinen Hirntod feststellen. Dieser wird bestätigt, sobald im Großhirn, im Kleinhirn und im Hirnstamm keinerlei Aktivität mehr gemessen werden kann.Viele Angehörige geraten in eine emotional schwierige Lage, wenn sie nach dem Hirntod eines geliebten Menschen binnen weniger Stunden entscheiden sollen, ob der Verstorbene mit einer Organentnahme einverstanden gewesen wäre. Allein aus diesem Grund ist es besser, wenn jeder selbst entscheidet, ob er nach dem Tod seine Organe spenden will oder nicht.
 
Änderungsanträge der CDU/CSU und SPD hatten den Gesetzentwurf darüber hinaus unter anderem um Regelungen ergänzt, die auch die Lebendspende erleichtern. Die Krankenversicherung des Empfängers soll für alle entstehenden Kosten (medizinische Behandlung, Rehabilitation und Fahrtkosten) und Nachteile des Spenders aufkommen. So wird eine Entgeltfortzahlung an Arbeitnehmer eingeführt, die ein Organ spenden und für die Zeit der Operation und Behandlung ausfallen.
 
Noch immer warten in Deutschland 12.000 Patienten auf eine Organspende. Sie stehen auf der Warteliste von Eurotransplant und sind alle an lebensbedrohlichen Krankheiten erkrankt oder leiden unter Organfunktionsstörungen, wie zum Beispiel Nierenversagen. Für viele Patienten auf der Warteliste hängt ihr Leben davon ab, ob jemand gefunden wird, dessen Organ ihnen übertragen werden kann. Von den Menschen in Deutschland, die auf ein fremdes Organ warten, sterben durchschnittlich 21 Menschen pro Woche. Denn nach wie vor werden in Deutschland zu wenige Organe gespendet. Auf eine Million Einwohner in Deutschland kommen 14,9 Spender. International liegt Deutschland damit im unteren Drittel (nicht berücksichtigt sind dabei Organe, die lebend gespendet werden, also Nieren und Teillebern). Ein einzelner Organspender kann mehreren schwerkranken Menschen helfen. Zurzeit können in Deutschland Niere, Herz, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm nach dem Tod gespendet werden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält weitere Informationen zur Organspende bereit: Hier der Link zur Internetseite

Kontakt

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